Aktuell

Erst der Film – jetzt der Preis

 

Vor einem Jahr haben wir für das Evangelische Krankenhaus Alsterdorf den Film „Medizin für Menschen mit Demenz“ produziert, jetzt ist die Klinik ausgezeichnet worden – von der ‚Externen Qualitätssicherung’ Hamburg. Das EQS-Fachgremium Patientensicherheit würdigt damit „große Schritte auf dem Weg zum ‚demenzsensiblen Krankenhaus’“.

 

Auch wer alt ist und verwirrt, wird manchmal krank und muss in die Klinik. Und dann beginnt nicht selten eine Leidenszeit: Für die Patienten, die in der fremden Umgebung zusätzlich verwirrt sind: Sie verstehen die Abläufe nicht, wissen mitunter nicht, wo sie sind, geschweige denn, was mit ihnen gemacht werden soll. Eine Leidenszeit auch fürs Personal: Ihm fehlt die Zeit, sich um die besonders hilfebedürftigen Patienten zu kümmern; oft fehlen ihm auch die notwendigen Kenntnisse.

 

Es geht auch anders: Im Evangelischen Krankenhaus Alsterdorf in Hamburg gibt es die Station DAVID – für Menschen mit einer internistischen Erkrankung und zusätzlich einer Demenz. Die Patienten werden also nicht wegen, sondern mit ihrer Demenz behandelt. Die Pflegekräfte sind geschult und haben mehr Zeit – die Ärzte auch. In einem kurzen Film zeigen wir, wie das Team ‚demenzsensibel’ auf die Patienten eingeht.

 

Zu sehen ist der Film auf der Seite des Evangelischen Krankenhauses Alsterdorf:

 

http://www.evangelisches-krankenhaus-alsterdorf.de/fachbereiche/innere-medizin/station-david/

 

 

 

 

Abgedreht

 

Vielleicht erscheinen sie ja manchem etwas abgedreht: acht Frauen und ein Mann mit Demenz. Sie leben zusammen in einer Wohngemeinschaft, im STATTHAUS in Offenbach am Main. Und abgedreht haben wir gerade ihre Geschichte. Eine Woche lang haben wir die alten Herrschaften begleitet, vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Wir zeigen, wie sie ihren Alltag bewältigen. Mit Hilfe von Pflegekräften und Betreuungspersonal. Ihre Angehörigen – meist sind es die Kinder – haben das für sie so eingerichtet, haben in einer stattlichen Villa zwei Etagen gemietet, in der jede ihr Zimmer hat, haben die Pflegeleistungen, die jeder Einzelnen zustehen, gebündelt und gemeinsam Pflegekräfte beauftragt, die rund um die Uhr im Dienst sind.

 

Die alten Damen kommen zu Wort und ihre Töchter, die bestimmen, was im Haus geschieht. Die Pflegekräfte erklären, was sie wie und warum tun, und die Geschäftsführerin der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung erläutert ihr Engagement als Vermieterin der WG.

 

Kamerafrau war wieder Beatrice S. Mayer, für den Ton sorgte Imme Schütz. Nun geht es in den Schnitt – wieder mit Frank Wörler. Und Anfang des Jahres wird die Reportage in der Reihe „Hessenreporter“ des Hessischen Rundfunks zu sehen sein. Der Termin steht noch nicht fest.

 

 

                   Beatrice S. Mayer, Kamera    Burkhard Plemper    Imme Schütz, Ton
Beatrice S. Mayer, Kamera Burkhard Plemper Imme Schütz, Ton

 

 

 

Was bringen die neuen Pflegegrade?

 

Sie haben wahrscheinlich die Meldungen in den Medien verfolgt: Ab dem 1. Januar 2017 gelten in der Pflegeversicherung nicht mehr die bisherigen drei Pflegestufen. An ihre Stelle treten dann fünf Pflegegrade. Besonders die Situation von Menschen mit Demenz soll sich verbessern – und niemandem soll es schlechter gehen. Was das bedeutet? Darüber reden wir in der ’Redezeit’ am Mittwoch, den 4. Januar. Experten im Studio warten auf Ihre Fragen. Was kommt auf Sie zu als jemand, der Pflege braucht, oder als Angehörige, die pflegen? Sie können uns anrufen, Fragen stellen und mitdiskutieren.

Am 04.01.2017 von 21.05 bis 22.00 Uhr REDEZEIT auf NDR-info.

 

 

 

Seminar für künftige ModeratorInnen

 

Große Bühne, begeisterte Zuschauer, donnernder Applaus.

Der Erfolg Ihrer Moderation ist nicht garantiert, aber Sie können Einiges dafür tun: Konzentrierte Vorbereitung, gezielte Recherche, exakte Planung. Daran haben wir im fünftägigen Moderationsseminar gearbeitet. Es gilt die richtigen Fragen zu stellen – vorher an die Veranstalter und bei Ihrem Auftritt an die Podiumsgäste….. 

 

Neun Kolleginnen und Kollegen haben die Gelegenheit genutzt, eine Woche lang, vom 17. – 21. Oktober 2016. Was es gebracht hat? Hier die Rückmeldung einer Teilnehmerin auf der Homepage des Hamburger Medienbüros:

 

Birte Christiansen, PR-Expertin aus Buxtehude, hat im Oktober 2016 am Wochenkurs Moderation von Veranstaltungen mit Burkhard Plemper teilgenommen. Ihr Fazit:

„Das Moderationstraining mit Burkhard Plemper hat es in sich. Und das ist gut so. Training on the job ist für mich schon immer die effektivste Lernmethode gewesen. Und der Seminarleiter hat es als erfahrener Moderator sehr gut verstanden, uns mit der richtigen Portion Theorie, verständlichen Anmerkungen und Korrekturen sowie positiven Verstärkungen auf das wahre Moderatoren-Leben vorzubereiten. Meine Erwartungen haben sich mehr als erfüllt - typisch für die Fortbildungen im Medienbüro Hamburg!“

 

Das nächste Training findet als  zweitägiges Seminar statt  vom 4. - 5. Mai 2017, im Medienbüro Hamburg. Noch gibt es freie Plätze….

Info: www.medienbuero-hamburg.de

 

 

NEUER FILM ÜBER OMBUDSPERSONEN ONLINE!

 

Sie gehen in die Heime oder Wohn- und Pflegeeinrichtungen - so heißt es offiziell.

Sie helfen dem Beirat aus Bewohnern und Angehörigen, ihre Rechte durchzusetzen.

Sie beraten und vermitteln bei Konflikten. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht.

 

In unserem kurzen Film zeigen wir, was Ombudsleute tun, warum sie wichtig sind und wie sie sich in einer Schulung auf diese Aufgabe vorbereiten – in einem Projekt der 'Hamburger Fachstelle für Bürgerschaftliches Engagement in Wohn- und Versorgungsformen'. Träger dieser Fachstelle sind STATTBAU-Hamburg GmbH und Alzheimergesellschaft Hamburg.

 

STÄRKEN UND VERMITTELN. Ombudspersonen sind vielfältig wirksam

Buch und Regie: Burkhard Plemper

Kamera: Beatrice S. Mayer

Ton: Timo Selengia

Screendesign, Schnitt und Mischung: Frank Wörler

Sprecher: Stephan Schwartz

 

Hier sehen Sie den Film:

http://www.alzheimer-hamburg.de/aktuelles/staerken-und-vermitteln-film-zeigt-aufgaben-von-ombudspersonen.html

 

 

 

Die neuen Filme sind online!

 

Diesmal ist es die Universitätsklinik Essen, für die wir eine Reihe von Filmen zur Patientensicherheit fertiggestellt haben.

 

Sie kennen das Problem: Auch wenn Fachleute sagen, dass die Patienten noch nie so sicher wie heute in Deutschen Kliniken waren, so ist doch festzustellen, dass sie wohl auch noch nie so verunsichert waren. Jeder Vorfall mit Folgen findet in der Öffent-lichkeit großes Interesse. Patienten und Menschen, die es werden könnten, fürchten deshalb, sich in der Klinik mit Keimen zu infizieren, haben Angst, dass sie für ihre Operation nicht im richtigen Saal landen, sie an der falschen Stelle operiert  und irgendwelche Instrumente oder Materialien eingenäht werden und sie hinterher auch noch Medikamente bekommen, die sie zumindest an den Rand des Todes bringen könnten....

 

Nun kann man beschwören, dass dies in der eigenen Klinik bestimmt nicht passieren werde, oder einfach zeigen, wie es richtig gemacht wird. Das tun wir mit unseren Filmen für die Essener Universitätsmedizin:

 

Schon bei der Aufnahme notiert die zuständige Pflegekraft, was die Patientin braucht, und stellt sicher, dass Alle im Team Bescheid wissen und sich darum kümmern.

Das ist selbstverständlich: Vor und nach jedem Patientenkontakt desinfizieren sich die Mitarbeiter die Hände. Und für Patienten mit einer besonderen Gefährdung gibt es besondere Maßnahmen – bis hin zur Spezialstation.

Hochwirksame Arzneimittel - etwa eine Chemotherapie -  werden für jeden Patienten individuell zusammengestellt. Mit einer Reihe von Kontrollen sorgt das Personal dafür, dass der Patient nur das in der richtigen Dosierung erhält, was für ihn vorgesehen ist.

Jedes Instrument, das für eine Operation benötigt wird, ist zuvor gründlich sterilisiert worden und hat eine Reihe von Kontrollen durchlaufen.

 

All das zeigen wir in kurzen einzelnen Filmen und in einem Gesamtfilm. Für den Vorstandsvorsitzenden der Essener Universitätsmedizin hat die Patientensicherheit oberste Priorität – wie er in einem Statement betont.

 

Sie können den Weg einer Patientin vom der Aufnahme bis zur Entlassung verfolgen.

Hier:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLOmdBRX0VB_9FRhNftXl_yuI3RYmH-eLl

 

Weitere Filme sind in Vorbereitung....

 

    

Internationales KurzfilmFestival – wir waren dabei!

 

Unser Kurzfilm SILVANO war beim inklusiven Filmfestival „Klappe auf!“ zu sehen, bei der Schulkinowoche in Hamburg und nun auch beim Hamburger Internationalen KurzFilmFestival IKFF!

 

Früher Morgen, ein ziemlich abgerockter Mann in einem Zimmer. Er zieht sich an. Ein schlichtes Bett, Telefon auf dem Nachttisch – ein Hotel?

Er sitzt auf dem Sofa, die Uhr zeigt zwanzig vor sieben, es ist schon hell draußen, er gähnt. Eine Gitarre steht neben dem abgewetzten Sofa. Wieso fehlen Saiten? Eine alte Gitarre an der Wand neben einer Lederjacke – ist er Musiker? Ein Stapel CDs auf der Fensterbank, ein kleiner Radio-Recorder neben einem Verstärker. Eine leere Zigarettenschachtel liegt auf dem Tisch. An der Wand Fotos, Elvis in jungen Jahren und der Mann, vor sich ein Mikrophon. Er erzählt kurz, knapp und abgehackt, dass er singt, ‚Love me tender’ von Elvis, und dass jemand Klavier spielt....

 

Silvano macht sich auf den Weg. Und wir begleiten ihn. Zu seiner Arbeit als Sänger im Projekt Barner 16 in Hamburg.  In der Reihe „Kurzfilmperlen barrierefrei aufgefädelt“ konnten Sie Silvano sehen. Beim Internationalen KurzFilmFestival.

Silvano – Buch und Regie Burkhard Plemper, Idee und Kamera Beatrice S. Mayer, Ton Timo Selengia, Schnitt Frank Wörler, 7:03, 2013

 

Jetzt sind die Kurzfilmperlen buchbar. Info: http://www.klappe-auf.com

 

Auf dieser Seite finden Sie folgende Information:

 

Aus den letzten beiden Festivalausgaben haben wir 18 Kurzfilme ausgewählt, darunter einige der  Hauptpreisträger und eine interessante Mischung aus kurzen Spiel-, Animations- und Dokumentarfilmen. Für alle Filme haben wir eine Nutzungslizenz vereinbart und  deutsche Untertitel und Audiodeskription angefertigt. Die Programme können individuell zusammengestellt werden. Wir möchten die Programme nach Möglichkeit gern als KLAPPE AUF! Gruppe begleiten und moderieren. Für Buchung und Filme fallen für das Kino / die Veranstalter keine Kosten an. Für die Präsentation müssten vor Ort vom Kino/Veranstalter ggf. Gebärdensprachdolmetscher und Ausgabegeräte für die Audiodeskription angemietet werden. Alles Weitere kann gern individuell besprochen werden.

 

Interessierte Gruppen können ihr Kino vor Ort ansprechen und gemeinsam eine Veranstaltung organisieren.

 

Für Anfragen bitte Kontakt über: info@klappe-auf.com, Ansprechpartner: Andreas Grützner, weitere Informationen auf www.klappe-auf.com

 

 

…. und so sieht es bei unseren Dreharbeiten aus:

Dreharbeiten im Christlichen Kinderhospital in Osnabrück