Aktuell

Noch mehr Demenz!

 

Das Bild von Menschen mit Demenz überdenken hat die Redaktion der Zeitschrift neue caritas meinen Artikel über Selbstbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung überschrieben. Erschienen ist er in Heft 21 vom 3. Dezember 2018. Hinweise im Netz finden Sie unter

https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2018/artikel/das-bild-von-menschen-mit-demenz-ueberdenken

 

Im selben Heft habe ich die Begeisterung der breiten Öffentlichkeit für eine neue Versorgungsform aufgegriffen: Im Demenzdorf: ein Leben in der Illusion zeichnet ein durchaus attraktives Bild der berühmten Einrichtung De Hogeweyk in Holland, stellt aber auch das offensichtliche Bedürfnisse dar, Menschen mit Demenz aus dem Alltag der Anderen zu verbannen. Hier ist es im Netz:

https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2018/artikel/im-demenzdorf-ein-leben-in-der-illusion

 

In Ein Aachener Stadtteil hält zusammen stellt Christoph Venedey die Bemühungen vor, den Aachener Stadtteil Haaren demenzfreundlich zu gestalten.

 

Alle Artikel im Schwerpunktheft Lange dabei sein vom 3. Dezember 2018 neue caritas Heft 21

 

 

Im Gespräch in Leipzig ...

Am 22.März 2019 werde ich anlässlich der Leipziger Buchmesse Die gesellschaftliche Herausforderung Demenz in der Stadt präsentieren. Informationen folgen bei Gelegenheit.

 

 

... und in Freiburg:

In der dortigen Katholischen Akademie stelle ich am 9. Mai 2019 mein Buch vor und werde mit dem Publikum über die gesellschaftliche Herausforderung Demenz diskutieren. Informationen folgen demnächst ...

 

 

Bereits am 10. November 2018 hat Florian Petautschnig vom ORF mit mir auf der Buch Wien über ... und nichts vergessen?! Die gesellschaftliche Herausforderung Demenz gesprochen.

Wir hatten eine halbe Stunde Zeit, zu klären, warum ich mich mit dem Thema befasse, wieso ich nicht in den Chor derer einstimme, für die ziemlich klar zu sein scheint, worin die Ursachen einer Demenz vom Typ Alzheimer bestehen, und welche Vorstellungen ich habe, die gesellschaftliche Herausforderung anzunehmen.

 

 

 

Informationen zu meinem Buch

... und nichts vergessen?!

Die gesellschaftliche Herausforderung Demenz

Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

 

finden Sie auf der Seite   V e r g e s s e n

 

 

 

Am 13./14. April 2019 läuft in Hamburg - mein nächstes

Seminar für künftige ModeratorInnen

Große Bühne, begeisterte Zuschauer, donnernder Applaus.

Der Erfolg Ihrer Moderation ist nicht garantiert, aber Sie können Einiges dafür tun: Konzentrierte Vorbereitung, gezielte Recherche, exakte Planung. Es gilt die richtigen Fragen zu stellen – vorher an die Veranstalter und bei Ihrem Auftritt an die Podiumsgäste….. 

 

Info: www.medienbuero-hamburg.de  

http://medienbuero-hamburg.de/seminarkalender.html

http://www.medienbuero-hamburg.de/seminar-1920

 

Das fünftägige Seminar war vom 4. - 8. Juni 2018. Diese Form gibt es voraussichtlich wieder in zwei Jahren.

 

 

Dreharbeiten im STATTHAUS Offenbach
Dreharbeiten im STATTHAUS Offenbach

 

Demenz - es geht weiter!

 

Die Vergessliche Wohngemeinschaft ist wiederholt worden

 

Meinen Film über die Offenbacher WG für Menschen mit Demenz hat der Hesssische Rundfunk in der Reihe Hessenreporter am Sonntag, 6. Mai 2018 von 18.30 bis 19.00 Uhr wiederholt.

Der Film ist in der ARD Mediathek zu finden unter

https://www.ardmediathek.de/tv/hessenreporter/Die-vergessliche-Wohngemeinschaft/hr-fernsehen/Video?bcastId=3366970&documentId=52200808

 

 

Abgedreht

 

Vielleicht erscheinen sie ja manchem etwas abgedreht: acht Frauen und ein Mann mit Demenz. Sie leben zusammen in einer Wohngemeinschaft, im STATTHAUS in Offenbach am Main. Und abgedreht haben wir im November ihre Geschichte. Eine Woche lang haben wir die alten Herrschaften begleitet, vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Wir zeigen, wie sie ihren Alltag bewältigen. Mit Hilfe von Pflegekräften und Betreuungspersonal. Ihre Angehörigen – meist sind es die Kinder – haben das für sie so eingerichtet, haben in einer stattlichen Villa zwei Etagen gemietet, in der jede ihr Zimmer hat, haben die Pflegeleistungen, die jeder Einzelnen zustehen, gebündelt und gemeinsam Pflegekräfte beauftragt, die rund um die Uhr im Dienst sind.

 

Die alten Damen kommen zu Wort und ihre Töchter, die bestimmen, was im Haus geschieht. Die Pflegekräfte erklären, was sie wie und warum tun, und die Geschäftsführerin der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung erläutert ihr Engagement als Vermieterin der WG.

 

Kamerafrau war wieder Beatrice S. Mayer, für den Ton sorgte Imme Schütz, Frank Wörler hat auch diesen Film geschnitten.

 

 Erstsendetermin war Sonntag, 29. Januar 2017, 18.30 - 19.00 Uhr in der Reihe „Hessenreporter“, HR-Fernsehen

 

 

                        Beatrice S. Mayer, Kamera   -   Burkhard Plemper   -    Imme Schütz, Ton
Beatrice S. Mayer, Kamera - Burkhard Plemper - Imme Schütz, Ton

 

Der Klassiker jetzt auch im Internet! 

 

Jahre war der Film über zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz nur als DVD erhältlich, jetzt haben ihn die Koordinationsstelle für Wohn-Pflegegemeinschaften und die Alzheimer Gesellschaft Hamburg ins Netz gestellt:

 

Man gibt hier keinen einfach ab!

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz 


Kaffeeduft zieht durch den großen Wohnraum mit Küche und Esstisch, kurz vor acht. Allmählich kommen die Bewohnerinnen und Bewohner aus ihren Zimmern. Jeder kann schlafen, solange er will, steht aber irgendwann auf, um am Gemeinschaftsleben teilzuhaben: Einkaufen auf dem Markt, Möhren schneiden für die Gemüsesuppe, Wäsche zusammenlegen, Teller abwaschen. Sie verbringen ihren Alltag miteinander, unterstützt durch Pflegekräfte und Begleiter.
 
Das haben ihre Angehörigen so beschlossen. Sie haben die Wohnung gemietet und den Pflegedienst ausgesucht, treffen sich einmal im Monat und entscheiden, was zu tun ist. Sie prüfen die Haushaltskasse und planen den nächsten Ausflug, beauftragen den Handwerker für die Renovierung und lassen sich vor allem von den Pflegekräften aus dem Alltag berichten. Das kostet Zeit. Sie haben es so gewollt, um Menschen mit Demenz in ihrer Familie oder ihrem Freundeskreis etwas Anderes zu bieten als die klassische stationäre Unterbringung.
 
Der Film zeigt das Leben in den Hamburger Wohngemeinschaften Bärenhof und Pauline-Mariannen-Stift, zeigt, wie acht bis zehn Bewohnerinnen und Bewohner ihren Alltag mit dem festen Betreuungs- und Pflegeteam verbringt und welche Aufgaben die Angehörigen übernehmen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=Y-dNYcpqDPQ    Länge: 15:30

 

    

…. und so sieht es bei unseren Dreharbeiten aus:

Dreharbeiten im Christlichen Kinderhospital in Osnabrück