Aktuell

Lesung – Vortrag – Diskussion

 

Die Angst vor dem Vergessen. über die gesellschaftliche Herausforderung Demenz

 

So war der Abend am 9. Mai 2019 in Freiburg überschrieben. Eingeladen hatten die

Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg und der Verein LABYRINTH – Wohn- und Lebenshilfe für Menschen mit Demenz.

 

Ein Auszug aus der Website der Katholischen Akademie:

 

Wie können wir als Gesellschaft mit dem Thema Demenz umgehen? Wie kann jede und jeder einzelne Menschen mit Demenz begegnen? Welche „best practice Beispiele“ gibt es, an denen wir uns orientieren können?

Der Journalist, Moderator und Autor Burkhard Plemper war aus Hamburg angereist, um aus seinem neu erschienen Buch „… und nichts vergessen?“ zu lesen und von seinem jahrelangen Engagement für das Thema Demenz zu erzählen und darüber mit dem Publikum ins Gespräch zu kommen. Burkhard Plemper zog einen weiten Bogen vom Sprechen über Demenz in den Medien, über das »Stimme Erheben« der Betroffenen und die damit verbundenen Selbstaussagen, hin zu der Frage, wie Pflege und Begleitung von Menschen mit Demenz heute gelingen kann.

 

Wenn Sie mehr lesen wollen, sehen Sie auf die website

www.katholische-akademie-freiburg.de

 

 

 

Informationen zu meinem Buch

... und nichts vergessen?!

Die gesellschaftliche Herausforderung Demenz

Verlag: Vandenhoeck & Ruprecht

 

finden Sie auf der Seite   V e r g e s s e n

 

 

 

NDR-info Redezeit

In der Redezeit haben wir am Gründonnerstag, 18. April 2019, Antworten auf die Frage gesucht

Sollte Sterbehilfe erlaubt sein? Es geht um Leben oder Tod.

Dabei waren die Leiterinnen zweier Hamburger Hospize, ein Medizinrechtler und ein Medizinethiker.

Die Sendung ist als Podcast abrufbar unter

https://www.ndr.de/info/sendungen/redezeit/Es-geht-um-Leben-oder-Tod,sendung882348.html

 

 

Große Bühne, begeisterte Zuschauer, donnernder Applaus...

 

Das hatten wir natürlich nicht bei meinem Seminar für Moderator*innen, aber wir haben hart daran gearbeitet, dass es bei der nächsten Podiumsdiskussion der Kolleg*innen so kommen wird. Im kleinen Kreis haben die am 13./14. April gelernt, wie sie Veranstaltungen planen, sie exakt vorbereiten, sich als Moderator*innen präsentieren, das Gespräch lenken, ihr Publikum einbeziehen und dabei Wortkarge ermuntern und Vielredner bremsen.

 

Der Workshop wird wieder angeboten, als fünftägiges Seminar voraussichtlich im Jahr 2020. Ein Termin steht noch nicht fest. Informationen gibt es auf der Website

 

http://www.medienbuero-hamburg.de  

http://medienbuero-hamburg.de/seminarkalender.html

http://www.evangelische-medienakademie.de

 

 

... und nichts vergessen?! Die gesellschaftliche Herausforderung Demenz

Jetzt auch in einer Sonderausgabe für die Bundeszentrale für politische Bildung!

Schriftenreihe Bd. 10301. Sie finden es auf der Website

http://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/288653/-und-nichts-vergessen

Und natürlich weiterhin beim Verlag Vandenhoeck & Ruprecht. Sehen Sie auf diese Website:

https://www.vandenhoeck-ruprecht-verlage.com/themen-entdecken/psychologie-psychotherapie-beratung/arbeit-und-organisation/beratung-coaching-supervision/27378/und-nichts-vergessen

 

 

 

Noch mehr Demenz!

 

Die vergessliche Wohngemeinschaft wurde wiederholt.

 

Am 5. Januar 2019 war es ARD-alpha, jetzt hat der MDR meine Reportage über die Bewohner*innen der Offenbacher WG wiederholt – am Sonntag, 24. Februar 2019, 08.00 – 08.30 Uhr in der Reihe selbstbestimmt! des MDR-Fernsehens.

 

Dreharbeiten im STATTHAUS Offenbach
Dreharbeiten im STATTHAUS Offenbach

 

Abgedreht

 

Vielleicht erscheinen sie ja manchem etwas abgedreht: acht Frauen und ein Mann mit Demenz. Sie leben zusammen in einer Wohngemeinschaft, im STATTHAUS in Offenbach am Main. Und abgedreht haben wir im November ihre Geschichte. Eine Woche lang haben wir die alten Herrschaften begleitet, vom frühen Morgen bis zum späten Abend. Wir zeigen, wie sie ihren Alltag bewältigen. Mit Hilfe von Pflegekräften und Betreuungspersonal. Ihre Angehörigen – meist sind es die Kinder – haben das für sie so eingerichtet, haben in einer stattlichen Villa zwei Etagen gemietet, in der jede ihr Zimmer hat, haben die Pflegeleistungen, die jeder Einzelnen zustehen, gebündelt und gemeinsam Pflegekräfte beauftragt, die rund um die Uhr im Dienst sind.

 

Die alten Damen kommen zu Wort und ihre Töchter, die bestimmen, was im Haus geschieht. Die Pflegekräfte erklären, was sie wie und warum tun, und die Geschäftsführerin der Hans-und-Ilse-Breuer-Stiftung erläutert ihr Engagement als Vermieterin der WG.

 

Kamerafrau war wieder Beatrice S. Mayer, für den Ton sorgte Imme Schütz, Frank Wörler hat auch diesen Film geschnitten.

 

 Erstsendetermin war Sonntag, 29. Januar 2017, 18.30 - 19.00 Uhr in der Reihe „Hessenreporter“, HR-Fernsehen

 

 

                        Beatrice S. Mayer, Kamera   -   Burkhard Plemper   -    Imme Schütz, Ton
Beatrice S. Mayer, Kamera - Burkhard Plemper - Imme Schütz, Ton

 

Das Bild von Menschen mit Demenz überdenken hat die Redaktion der Zeitschrift neue caritas meinen Artikel über Selbstbestimmung und gesellschaftliche Verantwortung überschrieben. Erschienen ist er in Heft 21 vom 3. Dezember 2018. Hinweise im Netz finden Sie unter

https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2018/artikel/das-bild-von-menschen-mit-demenz-ueberdenken

 

Im selben Heft habe ich die Begeisterung der breiten Öffentlichkeit für eine neue Versorgungsform aufgegriffen: Im Demenzdorf: ein Leben in der Illusion zeichnet ein durchaus attraktives Bild der berühmten Einrichtung De Hogeweyk in Holland, stellt aber auch das offensichtliche Bedürfnisse dar, Menschen mit Demenz aus dem Alltag der Anderen zu verbannen. Hier ist es im Netz:

https://www.caritas.de/neue-caritas/heftarchiv/jahrgang2018/artikel/im-demenzdorf-ein-leben-in-der-illusion

 

In Ein Aachener Stadtteil hält zusammen stellt Christoph Venedey die Bemühungen vor, den Aachener Stadtteil Haaren demenzfreundlich zu gestalten.

 

Alle Artikel im Schwerpunktheft Lange dabei sein vom 3. Dezember 2018 neue caritas Heft 21

 

Der Klassiker jetzt auch im Internet! 

 

Jahre war der Film über zwei Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz nur als DVD erhältlich, jetzt haben ihn die Koordinationsstelle für Wohn-Pflegegemeinschaften und die Alzheimer Gesellschaft Hamburg ins Netz gestellt:

 

Man gibt hier keinen einfach ab!

Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz 


Kaffeeduft zieht durch den großen Wohnraum mit Küche und Esstisch, kurz vor acht. Allmählich kommen die Bewohnerinnen und Bewohner aus ihren Zimmern. Jeder kann schlafen, solange er will, steht aber irgendwann auf, um am Gemeinschaftsleben teilzuhaben: Einkaufen auf dem Markt, Möhren schneiden für die Gemüsesuppe, Wäsche zusammenlegen, Teller abwaschen. Sie verbringen ihren Alltag miteinander, unterstützt durch Pflegekräfte und Begleiter.
 
Das haben ihre Angehörigen so beschlossen. Sie haben die Wohnung gemietet und den Pflegedienst ausgesucht, treffen sich einmal im Monat und entscheiden, was zu tun ist. Sie prüfen die Haushaltskasse und planen den nächsten Ausflug, beauftragen den Handwerker für die Renovierung und lassen sich vor allem von den Pflegekräften aus dem Alltag berichten. Das kostet Zeit. Sie haben es so gewollt, um Menschen mit Demenz in ihrer Familie oder ihrem Freundeskreis etwas Anderes zu bieten als die klassische stationäre Unterbringung.
 
Der Film zeigt das Leben in den Hamburger Wohngemeinschaften Bärenhof und Pauline-Mariannen-Stift, zeigt, wie acht bis zehn Bewohnerinnen und Bewohner ihren Alltag mit dem festen Betreuungs- und Pflegeteam verbringt und welche Aufgaben die Angehörigen übernehmen.

 

https://www.youtube.com/watch?v=Y-dNYcpqDPQ    Länge: 15:30

 

    

…. und so sieht es bei unseren Dreharbeiten aus:

Dreharbeiten im Christlichen Kinderhospital in Osnabrück